Mediation: An Lösungen orientierte Verhandlungen – Rechtsanwältin Heike Mertens

Lösen Sie Konflikte konstruktiv durch eine neutrale Person. Rechtsanwältin Heike Mertens ist ausgebildete Mediatorin und mit allen Anforderungen an eine gelungene Mediation vertraut. Gerne vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen und den anderen am Konflikt beteiligten Personen.

1.Mediation- Konstruktive Konfliktbearbeitung

Mediation ist eine Methode der an Lösungen orientierten Konfliktbearbeitung mit Hilfe einer neutralen, dritten Person.

Ziel des Verfahrens ist es, dass die streitenden Parteien die Interessen der jeweils anderen Partei verstehen können. So gelingt es, eine Einigung  zu finden. Das setzt zunächst voraus, dass sich die Beteiligten über ihre eigenen Interessen und Gefühle klar werden. Nur dann können Sie diese so zum Ausdruck bringen, dass der jeweils andere diese anerkennen kann.

Die wichtigste Aufgabe des Mediators oder der Mediatorin ist es also, für gegenseitiges Verstehen zu sorgen.

2. Wie erreicht die Mediation “gegenseitiges Verstehen” ?

Dies schaffe ich, indem ich die Verantwortung für das Verfahren übernehme. Dabei schaffe ich die Rahmenbedingungen, die für eine wertschätzende Kommunikation erforderlich sind. Mein Ziel als Mediatorin ist es hierbei den Sinn für Fairness und Gerechtigkeit der Parteien zu fördern. Ich entscheide nicht inhaltlich über das Streitthema, auch nicht in versteckter Form. Ich werde also weder rechtliche Erklärungen abgeben noch Verurteilungen oder Empfehlungen aussprechen. Auch werde ich nicht Partei ergreifen. Die Parteien müssen den Mediator nicht überzeugen. Stattdessen ist der Mediator dabei behilflich, dass sich die Parteien ihre Standpunkte wechselseitig erklären und sich wechselseitig zuhören können.

3. Was ist das Ziel der Mediation?

Bei einer Mediation geht es also um gegenseitige Einsicht und nicht um Rechthaberei oder Gewinnen und Verlieren. In diesem Verfahren gibt es keine Verlierer. Beide Parteien können nur gewinnen, weil sie wieder miteinander reden können. Dies ermöglicht Ihnen die kreative Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten.

4. Wie unterscheidet sich Mediation von gerichtlichen Verfahren?

Mediatoren sind als als Vermittler tätig und dürfen die Mediationsparteien nicht rechtlich beraten.Die Beteiligten erarbeiten selbst eine Lösung. Das Problem wird nicht von einem Dritten entschieden. Die von den Beteiligten gefundene Lösung stellt keinen vollstreckbaren Titel dar.

Es geht in der Mediation somit nicht um die Klärung von Rechtsfragen. Stattdessen sollen die hinter den rechtlichen Problemen stehenden individuellen Interessen herausgearbeitet und dem anderen verständlich gemacht werden. Dies können neben ökonomischen Interessen auch soziale und persönliche Bedürfnisse sein.

Der Schwerpunkt einer Mediation liegt damit nicht in der rechtlichen Bewertung oder Gestaltung.

Dies sollten Sie bei einer Entscheidung für das Verfahren berücksichtigen.

5. Gibt es auch andere Möglichkeiten der Streitschlichtung ?

-Anwaltliche Einigungsgespräche-

Sofern es Ihnen vorrangig um die Klärung von Rechtsfragen geht, sie aber dennoch keinen “Rosenkrieg” entfachen möchten, kann auch ein anderer Weg sinnvoll sein. Dabei lässt sich jeder Beteiligte rechtlich vertreten und erteilt dem bevollmächtigten Rechtsanwalt den Auftrag, eine Einigung herbeizuführen. Auch in diesem Rahmen können dann gemeinsame Gespräche stattfinden, an denen beide Rechtsanwälte und die jeweiligen Mandanten teilnehmen. Dabei handelt es sich dann aber um keine Mediation.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen auch hierfür zur Verfügung.

-Anwaltlichliche Beratung und anschließende Mediation-

Eine Alternative hierzu ist es, der Mediation eine individuelle Rechtsberatung vorzuschalten, die dann jeder für sich bei einem Kollegen oder einer Kollegin wahrnimmt.

Gerade in vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist es sinnvoll, sich vor der Mediation anderweitig rechtlich beraten zu lassen. Bitte vertrauen Sie für die Vorklärung rechtlicher Fragen nicht auf das Internet, sondern auf den Sachverstand eines Rechtsanwaltes oder einer Rechtsanwältin. Sofern Sie wünschen, dass ich eine Mediation für Sie durchführe, kann diese Vorklärung nicht durch mich erfolgen.

6. Welches Verfahren ist für mich das Richtige?

Egal, für welches Verfahren (beiderseitige anwaltliche Vertretung mit Einigungsauftrag oder gemeinsame Mediation) Sie sich entscheiden: Beide Varianten sind in der Regel erheblich kostengünstiger als ein gerichtliches Verfahren. Gemeinsam erarbeitete Lösungen dienen auch langfristig dazu, das Streitthema zu befrieden.

Eine faire Trennung und auch Scheidung wird nur möglich, wenn Sie bereit sind, die Mühen eines gemeinsamen Gespräches auf sich zu nehmen.

Dabei unterstütze ich Sie gerne.

7. Welches sind die Grundsätze der Mediation?

Die Grundsätze der Mediation sind die Neutralität des Mediators. Alle weiteren Grundsätze legen die Beteiligten vor beginn der Mediation selbst fest.

8. Welches sind die Vorteile der Mediation?

Es gibt keine Gewinner und Verlierer.

Eine selbst erarbeitete Lösung ist oftmals nachhaltiger und wirksamer, als eine aufgezwungene Regelung. So nützen einem oftmals vom Gericht festgelegte Umgangskontakte wenig, wenn das innere Einverständnis der Gegenseite fehlt und die Kinder bei vielen Terminen angeblich krank sind oder andere Probleme entstehen. Oder ein finanzieller “Sieg” nützt wenig, wenn die Gegenseite dennoch nicht zahlt und auch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen nicht weiter führen. In der Freiwilligkeit und der Eigenverantwortlichkeit liegen die großen Chancen der Mediation.

9. Wie vereinbare ich eine Mediation?

Das Mediationsverfahren ist freiwillig, d.h. beide Parteien müssen damit einverstanden sein, das Verfahren durchzuführen.

Dazu gehört auch, dass während des Verfahrens keine anwaltlichen Schreiben hin- und hergehen. Wenn Sie uns anrufen, weisen Sie bitte sofort am Telefon darauf hin, dass Sie sich für ein Mediationsverfahren interessieren, damit keine einseitige Beratung erfolgt. Sie können gerne das Thema nennen, das Sie besprechen wollen, jedoch keine Einzelheiten. Ich werde dann die andere Partei anschreiben und zu einem gemeinsamen Gespräch einladen.

10. Was kostet das Verfahren?

Der Stundensatz liegt üblicherweise bei 200,00 €€ für den ersten Termin. Für diesen sollten Sie drei Stunden einplanen. Sofern es um die Aufteilung von Vermögenswerten geht, ist das Honorar individuell zu vereinbaren und orientiert sich an den Streitwerten der Rechtsanwaltsgebührenverordnung. Die zu erwartenden Kosten besprechen Sie vor dem ersten Termin mit meinen Mitarbeiterinnen telefonisch.

Familienrecht in Spandau

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